Verwenden Sie unseren Orbitaldiagramm-Rechner für schnelle und genaue Berechnungen. Kostenloses Online-Tool.
Der Orbitaldiagramm-Rechner stellt die Verteilung der Elektronen auf Atomorbitale grafisch als Kasten-Pfeil-Diagramm dar. Jeder Kasten symbolisiert ein Orbital, und Pfeile nach oben bzw. unten repräsentieren Elektronen mit Spin +½ bzw. −½. Dieses Visualisierungswerkzeug hilft beim Verstehen der Elektronenstruktur und der magnetischen Eigenschaften von Atomen.
Die Befüllung der Orbitale im Diagramm folgt der Hund'schen Regel: Entartete Orbitale derselben Unterschale werden zuerst einzeln mit parallelem Spin besetzt, bevor eine Doppelbesetzung erfolgt (Prinzip der maximalen Multiplizität). Stickstoff (N, Z=7) zeigt dies deutlich: Die drei 2p-Orbitale sind je einfach besetzt (↑|↑|↑), da drei ungepaarte Elektronen energetisch günstiger sind als ein Paar.
Als Eingabe wird die Ordnungszahl (1–118) oder das Elementsymbol verwendet. Das Ergebnis zeigt das vollständige Kasten-Pfeil-Diagramm mit Spin-up- und Spin-down-Elektronen, die Anzahl ungepaarter Elektronen sowie die daraus resultierende Magnetisierung (paramagnetisch oder diamagnetisch). Anwendungen finden sich in der Atomspektroskopie, Chemie-Grundausbildung und Materialwissenschaft.
Electron configuration, orbital diagrams, valence electrons, and electron arrangement
Explore CategoryEin Orbitaldiagramm ist eine grafische Darstellung der Elektronen in einem Atom, bei der Kästen für Orbitale stehen und Pfeile die Elektronen mit ihrem Spin symbolisieren.
Die Hund'sche Regel (Prinzip der maximalen Multiplizität) besagt, dass entartete Orbitale zunächst einzeln mit gleichem Spin besetzt werden, bevor eine Paarbildung erfolgt.
Kohlenstoff (C, Z=6) zeigt im 2p-Bereich zwei einzeln besetzte Orbitale (↑|↑| ), da beide Elektronen gemäß der Hund'schen Regel parallelen Spin haben.
Spin-up (↑) entspricht einem Elektronen-Spin von +½ und Spin-down (↓) einem Spin von −½; jedes Orbital kann genau ein Elektronen jedes Spintyps enthalten.
Orbitaldiagramme helfen dabei, die Anzahl ungepaarter Elektronen zu bestimmen, die für magnetische Eigenschaften (Paramagnetismus) und spektroskopische Analysen entscheidend ist.