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λ

De-Broglie-Wellenlänge Rechner

Verwenden Sie unseren De-Broglie-Wellenlänge-Rechner für schnelle und genaue Berechnungen. Kostenloses Online-Tool.

🌈 Spektroskopie und Energie 🌍 Available in 12 languages

Calculator

De Broglie Wavelength

λ = h/mv

Der De-Broglie-Wellenlänge-Rechner berechnet die Materiewellenlänge jedes Teilchens mithilfe der Hypothese von Louis de Broglie aus dem Jahr 1924. Geben Sie Masse und Geschwindigkeit des Teilchens ein, um sofort die zugehörige Wellenlänge λ = h/mv zu erhalten, wobei h = 6,626 × 10⁻³⁴ J·s das Planck'sche Wirkungsquantum ist.

Der Welle-Teilchen-Dualismus ist eines der Grundprinzipien der Quantenmechanik. Louis de Broglie schlug 1924 vor, dass jedes bewegte Teilchen eine zugehörige Wellenlänge λ = h/p besitzt, wobei p = mv der Impuls ist. Diese revolutionäre Idee wurde 1927 von Davisson und Germer experimentell bestätigt, als sie die Beugung von Elektronen beobachteten, was De Broglie 1929 den Nobelpreis für Physik einbrachte.

Für ein Elektron, das sich mit 10⁶ m/s bewegt (ungefähr 0,3 % der Lichtgeschwindigkeit), beträgt die De-Broglie-Wellenlänge etwa 0,73 nm – vergleichbar mit interatomaren Abständen in Kristallen. Deshalb werden Elektronenstrahlen in Elektronenmikroskopen eingesetzt, um atomare Strukturen mit weit höherer Auflösung abzubilden als optische Mikroskope, die durch die Wellenlängen des sichtbaren Lichts (400–700 nm) begrenzt sind.

Für makroskopische Objekte wird die De-Broglie-Wellenlänge vernachlässigbar klein. Ein 1-kg-Ball, der sich mit 1 m/s bewegt, hat λ ≈ 6,6 × 10⁻³⁴ m, weit unterhalb jeder messbaren Skala, was erklärt, warum wir im Alltag kein Wellenverhalten beobachten. Diese elegante Formel markiert die Grenze zwischen der Quanten- und der klassischen Welt.

Häufig Gestellte Fragen

Was ist die Formel für die De-Broglie-Wellenlänge?

Die De-Broglie-Wellenlänge ist λ = h/p = h/(mv), wobei h das Planck'sche Wirkungsquantum (6,626 × 10⁻³⁴ J·s), m die Masse und v die Geschwindigkeit des Teilchens ist.

Warum zeigen makroskopische Objekte kein Wellenverhalten?

Weil ihre Masse so groß ist, dass λ = h/(mv) astronomisch klein wird – weit unterhalb jeder detektierbaren Skala – und Quantenwelleneffekte vollständig vernachlässigbar macht.

Wie groß ist die De-Broglie-Wellenlänge eines Elektrons bei 10⁶ m/s?

Mit λ = h/(mₑv) und mₑ = 9,109 × 10⁻³¹ kg ergibt sich etwa 0,73 nm, vergleichbar mit Atomdurchmessern.

Wie hängt die De-Broglie-Wellenlänge mit der Elektronenmikroskopie zusammen?

Elektronenmikroskope nutzen die subnanometergroße De-Broglie-Wellenlänge beschleunigter Elektronen, um atomare Strukturen aufzulösen, die für Lichtmikroskope unsichtbar sind.

Gilt die De-Broglie-Relation auch für Photonen?

Ja; für Photonen gilt p = E/c = hf/c = h/λ, sodass die Relation λ = h/p mit der klassischen elektromagnetischen Wellenlänge des Photons übereinstimmt.