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No two electrons can have the same set of quantum numbers
Maximum electrons per orbital: 2
Das Pauli-Ausschlussprinzip ist eines der fundamentalsten Gesetze der Quantenmechanik und gilt für alle Fermionen (Teilchen mit halbzahligem Spin). Es erklärt, warum Elektronen in Atomen geordnete Schalen und Unterschalen bilden, anstatt alle den energetisch günstigsten Zustand einzunehmen. Ohne dieses Prinzip würde die gesamte Materie kollabieren.
Die vier Quantenzahlen, die jeden Elektronenzustand eindeutig beschreiben, sind: die Hauptquantenzahl n (Schale), die Drehimpulsquantenzahl l (Unterschale), die magnetische Quantenzahl m_l (Orbitalausrichtung) und die Spinquantenzahl m_s (Spinrichtung). Zwei Elektronen im gleichen Orbital teilen dieselben Werte für n, l und m_l, müssen aber unterschiedliche m_s-Werte (+1/2 und -1/2) haben.
Das Pauli-Prinzip hat weitreichende Konsequenzen in Physik und Chemie: Es erklärt die Elektronenkonfiguration aller Elemente, die Härte von Festkörpern (Entartungsdruck in Weißen Zwergen), die elektrische Leitfähigkeit von Metallen und die Bildung chemischer Bindungen. Es ist die Grundlage für das Periodensystem der Elemente.
Electron configuration, orbital diagrams, valence electrons, and electron arrangement
Explore CategoryDa m_s nur +1/2 oder -1/2 sein kann, sind maximal zwei unterschiedliche Quantenzahlensätze pro Orbital möglich – eines für jeden Spinzustand.
Nein, es gilt für alle Fermionen (Spin-1/2-Teilchen), also auch für Protonen, Neutronen und Quarks.
Dies ist nach der Quantenmechanik physikalisch verboten; die Wellenfunktion eines Mehrelektronensystems muss antisymmetrisch unter Elektronenvertauschung sein.
In Weißen Zwergen verhindert der Elektronenentartungsdruck, der auf dem Pauli-Prinzip beruht, den Gravitationskollaps des Sterns.
Das Pauli-Prinzip setzt die maximale Orbitalbesetzung auf 2 Elektronen fest, während die Hundsche Regel besagt, dass degenerate Orbitale zuerst einfach besetzt werden, bevor eine Doppelbesetzung erfolgt.